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Richtig lüften: hilfreiche Drystar-Tipps gegen Schimmel

Systematisches Lüften verringert die Heizkosten, vermeidet Energieverluste, beugt Schimmel vor, verbessert die Luftqualität in den Wohnräumen und das Beste daran: Richtig Lüften ist nicht kompliziert oder aufwendig, sondern denkbar einfach!

Aber wie sollte richtig gelüftet werden? Neben unseren Schimmel–Tipps zeigt Ihnen Drystar auch ein paar Tricks, wie Sie zu Hause richtig Lüften, wie Sie somit Schimmelbildung vermeiden und nebenbei auch noch Energie sparen.

Beachten Sie folgende Punkte, um nicht nur Bauschäden, sondern auch Energieverluste zu vermeiden und nasse Fenster, unschöne schwarze Flecken oder Schimmel von Ihrem Heim fernzuhalten. Denn es gilt: Je schneller die Feuchtigkeit nach außen wandert, desto besser für Sie, Ihre vier Wände und Ihre Gesundheit.

1. Fugenlüftung reicht nicht aus!

Die Fugenlüftung erscheint durch undichte Öffnungen, Spalten und Löcher im Gebäude. Dadurch entwickelt sich ein Luftaustausch, der aufgrund von Druck- und/oder Temperaturunterschieden ausgelöst wird. In den letzten Jahren der Baugeschichte wurden undichte Stellen während des Baus nicht mehr berücksichtigt und Gebäude wurden dichter gebaut – was auch richtig und sinnvoll ist, denn dadurch sinken die Energiekosten. Jedoch ist erforderlich, die Fensterlüftung aktiv einzusetzen.

Übrigens: Um eine ausreichende Lüftung durch Fugen auch in windarmen Zeiten sicherzustellen, müsste Gebäude so undicht sein, dass es bei Wind zu spürbaren Zugerscheinungen kommt.

2. Stoßlüften oder Querlüften ist die beste Art der Fensterlüftung!

Bei der Querlüftung bzw. Stoßlüftung entsteht in kürzester Zeit ein sogenannter Luftaustausch. Dieser Austausch führt den überschüssigen Wasserdampf von den Innenräumen aus die Fenster hinaus. So werden Schadstoffe auch richtig abgeführt und das Raumklima verbessert. Demzufolge werden Energieverluste vermieden und vor einer Auskühlung der einzelnen Bauteile abgesehen.

Drystar-Tipp: benützte Räume stündlich lüften!

 

Stoßlüften:

Bei einem geöffneten Fenster dauert ein vollständiger Austausch der verbrauchten Raumluft zwischen 4-10 Minuten. Wie lang gelüftet werden soll ist abhängig von der Jahreszeit. Es gilt: Je kälter, desto kürzer muss gelüftet werden.

 

Querlüften:

Hier handelt es sich um die effektivste und energiesparendste Form des Luftaustausches. Unter Querlüftung versteht man die Lüftung bei vollständig geöffnetem Fenster bzw. Türen, die sich möglichst gegenüberliegen sollten. Man spricht hier von dem sogenannten "Durchzug". Lüften Sie am besten alle Fenster 2-4 Minuten und mehrmals täglich.

3. Kippen ist nicht zu empfehlen!

Bei der sogenannten „Spaltüftung“ bleiben die Fenster oft unnötig lange in derselben Kippstellung. Dies verursacht vor allem während der kalten Jahreszeit einen unnötigen Energieverlust. Durch die stärkere Auskühlung der Fensterlaibung kann es sogar zu Schimmelbefall kommen.

Fazit: Dauerhaft gekippte Fenster vermeiden und lieber mehrmals täglich für kürzere Zeit die Fenster ganz öffnen, damit ein vollständiger Luftaustausch stattfindet und die Raumluft optimiert wird.

4. Unsicher? Hygrometer kaufen!

Wer sich nicht sicher ist, ob die Luftfeuchtigkeit zu Hause zu hoch ist, kann dies mit einem Hygrometer ganz einfach selber kontrollieren. Der Hygrometer bestimmt die aktuelle Luftfeuchtigkeit in den Wohnräumen. Damit kann überwacht werden, ob die relative Feuchtigkeit der Raumluft in Ordnung ist, oder ob etwas geändert werden muss. Die Raumfeuchtigkeit sollte möglichst zwischen 40 und 60 % liegen. Wenn eine zu hohe Feuchtigkeitsmessung vorliegt hilft ein Drystar Luftentfeuchter.

 

P.S: Auch bei Regen sollten Sie lüften, da die Luft im Raum erwärmt wird und dadurch Feuchtigkeit aus dem Raum aufgenommen werden kann.

 

5. Schlafzimmer schon morgens gut lüften!

Wichtigste Regel: Nach dem Aufstehen gleich lüften! Wenn sofort nach dem Aufwachen gelüftet wird, ist die Feuchtigkeit noch nicht so stark in Wände und Möbel eingedrungen und kann somit leichter abgeführt werden.

Beachten Sie: Wenn nur am Abend gelüftet wird, sind ungleich längere Lüftungszeiten erforderlich.

6. Die Lüftung Ihrer Kellerräume

Oftmals bleiben Kellerfenster das ganze Jahr über einen Spalt geöffnet, was zu einem Problem führen kann. Insbesondere im Frühjahr, wenn die Temperatur der Außenluft und damit auch die Luftfeuchtigkeit höher ist, setzt sich die Feuchtigkeit der Außenluft an den Oberflächen der (vom Winter noch kalten) Kellerwände als Tauwasser ab.

Auch im Sommer sind die Kelleraußenwände durch das angrenzende Erdreich immer etwas kühler. Lüften Sie deshalb schimmelgefährdete Kellerräume im Frühjahr und Sommer weniger und am besten nur in der Nacht. Im Winter sollten Sie möglichst wie in den Wohnräumen lüften.